Leni

 

Als wir von unserer zweiten Schwangerschaft erfuhren, war für uns schnell klar, dass auch dieses Baby wieder im Geburtshaus zur Welt kommen soll. Zu schön war die erste Erfahrung dort. Also rief ich kurz nach dem positiven Schwangerschaftstest im Geburtshaus an – gespannt, ob wir auch dieses Mal wieder das Glück haben würden, einen der begehrten Plätze zu ergattern. Und tatsächlich! Edith sagte am Telefon, dass ich gerade noch rechtzeitig angerufen hätte, da noch ein einziger Listenplatz verfügbar sei.

Glücklich darüber, dass wir die 38. Schwangerschaftswoche erreicht hatten und somit einer Geburt im Geburtshaus nichts mehr im Weg stand, ging das Warten los. Wann würde sich unsere Kleine auf den Weg machen? Wie wird sie aussehen? Wie wird ihr großer Bruder auf sie reagieren?

In der Nacht vom 1. auf den 2. Februar war es dann soweit. Dass jede Schwangerschaft und Geburt anders ist, bestätigte sich auch in unserem Fall. Denn anders als bei unserem Sohn Matti kündigte sich unsere Tochter nicht durch einen vorzeitigen Blasensprung an, sondern ganz klassisch mit Wehen. Mein Mann und ich lagen schon eine Weile im Bett, als ich um 23 Uhr herum die ersten Wehen bemerkte. Erst dachte ich noch, dass es bestimmt wieder aufhört. Allerdings kamen die Wehen schon zu Beginn sehr regelmäßig alle fünf bis zehn Minuten. Erst mal habe ich meinen Mann noch schlafen lassen und versucht, selbst ebenfalls etwas Schlaf zu bekommen. Weil alles rund anderthalb Stunden später – an Schlaf war dann leider doch nicht mehr zu denken – unverändert blieb, habe ich ihn letztendlich geweckt und gesagt, dass ich warm duschen gehe, um zu prüfen, ob die Wehen bleiben – was sie auch taten. Jetzt war spätestens klar: Es geht los! Um kurz nach 1 Uhr riefen wir schließlich die erste Hebamme an. Lisa ging auch sofort ans Telefon (sie war zu dem Zeitpunkt bereits im Geburtshaus, da eine andere Frau ebenfalls ihr Baby bekam) und meinte, wenn ich mich zu Hause noch wohlfühle und so lange die Wehen keine Minute lang sind, sollen wir ruhig erst noch abwarten. Da wir sowieso meine Eltern anrufen mussten, damit Matti nicht alleine ist, während wir im Geburtshaus sind, war das für mich überhaupt kein Problem. Also riefen wir bei meinen Eltern an. Meine Mama machte sich daraufhin sofort fertig und auf den Weg. Als sie um kurz nach halb 2 dann bei uns war, wurden die Wehen schnell länger, sodass wir uns nach einem erneuten Anruf bei Lisa um kurz nach 2 auf den Weg machten. Gegen 2.40 Uhr kamen wir am Geburtshaus an. Die Fahrt dorthin war gut, nur der einsetzende Schneeregen war zum Teil eine Herausforderung. Im Geburtshaus wurden wir schließlich von Marisa begrüßt, die eigentlich als zweite Hebamme für die andere, bereits laufende Geburt zuständig gewesen wäre. Später kam noch Judith, eine Hebammenschülerin, hinzu. Da das eigentliche Geburtszimmer natürlich schon besetzt war, ging es für uns dieses Mal ins Vorsorgezimmer, das aber nicht weniger gemütlich ist und in solchen Fällen natürlich auch für eine Geburt genutzt werden kann. Nach und nach wurden die Wehen stärker und ich bekam auch schnell das Bedürfnis mitzupressen. Anders als bei Matti fand ich den Vierfüßlerstand oder auch das Herüberbeugen über den dortigen Wickeltisch entspannend. Ziemlich bald hieß es dann, dass der Muttermund bis auf einen kleinen Rand, der bei Wehen aber bereits gut wegging, vollständig geöffnet sei. Da meine Fruchtblase zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesprungen war, fragte Marisa, ob es für mich okay sei, wenn sie sie manuell öffnet, da sie denkt, dass es dann schneller geht. Da habe ich natürlich nicht nein gesagt. Das nächste „Problem“ war dann nur, dass unsere Tochter mit dem Köpfchen noch nicht richtig im Becken lag. Deshalb sollte ich erst das rechte, dann das linke Bein bei den nächsten beiden Wehen auf einen Hocker stellen. So gelang es uns tatsächlich, das Köpfchen schnell in die richtige Position zu bringen. Danach dauerte es nur noch wenige Presswehen, bis das Köpfchen da war. Kurz darauf durften wir unsere kleine Leni um 4.30 Uhr endlich in den Armen halten und mit ihr im Bett kuscheln. Weil die Plazenta allerdings noch auf sich warten ließ, hatten wir kurz die Befürchtung, dass ich ins Krankenhaus verlegt werden muss. Erst wurden mir Wehen fördernde Tropfen verabreicht, die allerdings nicht halfen. Also mussten wir zur Oxytocin-Spritze greifen. Die wirkte zum Glück Wunder und die Plazenta wurde um 5.35 Uhr geboren. Nach einem stärkenden Frühstück durfte ich noch duschen und meine Geburtsverletzungen wurden versorgt. Im Anschluss ging es für uns nach Hause, wo wir von dem frischgebackenen Bruder sehnsüchtig erwartet wurden.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für diese erneut positive Erfahrung im Geburtshaus bedanken. Wie beim ersten Mal haben wir uns die ganze Zeit über unglaublich gut aufgehoben und umsorgt gefühlt. Mit liebevollen Menschen an meiner Seite in einer wohligen Atmosphäre ein gesundes Kind auf die Welt bringen zu dürfen, ist doch das Schönste auf der Welt und so viel wert. Vielen Dank an das gesamte Geburtshaus-Team für eure Unterstützung vor, während und nach der Geburt. Ihr seid toll! Bleibt so, wie ihr seid.

 

 

 

 

Ylvie

„Wie Speedy Gonzales“ oder wie eilig es meine Tochter dann doch noch hatte..

 

Ich war bei ET+12 angelangt, sodass wir uns dazu entschlossen haben, mit dem Wehencocktail am 23.01. einzuleiten.

Die Ss war unkompliziert, meine Tochter lag seit Wochen tief und sehr fest im Becken, aber wollte einfach nicht loslegen.

 

Marisa war die Hebamme, die Bereitschaft hatte. Wir haben uns an ET+12 also gegen Mittag im Geburtshaus getroffen um die Einleitung zu besprechen und nochmal ein CTG zu machen.

 

Marisa gab uns, meinem Mann und mir, das äußerst „schmackhafte“ Rezept für den Cocktail und das dazugehörige Rizinusöl mit und wir sollten am Nachmittag zwischen 15 und 16h starten.

Abends verabredeten wir uns zu einem Telefonat um zu schauen, wie mein Körper auf das Öl reagiert und wie es mir geht.

 

Ich begann den Coktail um 15Uhr zu trinken, und dann 3x in Abständen von 60min. Zwischendurch bewegen und einmal baden, dann sollte meine kleine Madame sich langsam auf den Weg machen.

Der Cocktail funktionierte, durch die vermehrten Darmbewegungen begannen um 20:13Uhr die ersten Wehen. Die Abstände waren schon recht kurz, aber ich als Neumama und erfahrungslos dachte mir noch: „Och joa, alle 2,3Min, das wird sich noch einpendeln..“ (die Mehrfach-Mamas werden an dieser Stelle vllt kurz auflachen :-D) .

 

Die Wehen waren bis ca 21.30 erträglich und ich konnte mich gut bewegen.

Ab 21.30 wurden sie merklich stärker und um 22:10 Uhr rief mein Mann Marisa an, dass wir uns im GH treffen sollten. Wir verabredeten uns für 23 Uhr. Kurz nach dem Telefonat, um 22.15 Uhr, platze meine Fruchtblase im Flur und ich hatte sofort einen enormen Pressdrang.

Ich schrie meinen Mann nur noch an: „Das Baby kommt jetzt, wir müssen los!!“ und wir machten uns auf den Weg.

Die 20 Min im Auto zum Geburtshaus hatte ich immer wieder Presswehen und war permanent am Hecheln und am Stöhnen.

Wir kamen um 22.40 Uhr im Geburtshaus an. Marisa wollte noch Herztöne messen, was ich aufgrund des Pressdrangs vehement verneinte. Sie sagte , ich solle tun was mein Körper sagt und nach der nächsten Presswehe rief sie die 2.Hebamme Lisa an. Nach zwei weiteren Presswehen kam unsere Tochter Ylvie Louise schreiend und kerngesund um 22.51Uhr, 11 Minuten nach Ankunft im Geburtshaus, zur Welt.

Kurz danach kam Lisa zur Tür herein und hat den Hauptteil nur knapp verpasst :-D.

 

Trotz der rasanten Geburt hatte ich nur sehr leichte Verletzungen, die ganz schnell verheilt waren.

Danach kuschelten wir noch 2 Std, aßen Huhnersuppe und genossen die Zeit als kleine Familie.

Es war so wunderbar, die erste Nacht zuhause zu verbringen.

 

Wir danken den Hebammen aus dem Geburtshaus nochmal ganz herzlich für die tolle, enge und selbstbestimmte Betreuung vor und während der Geburt.

Ihr macht einen tollen Job und ich bin sehr dankbar für die positive Geburtserfahrung die ich machen durfte! 🙂 „

Aaron

Als Aaron zu uns kam….

 

Wir freuten uns gleich zu Beginn der Schwangerschaft auf die Betreuung im Geburtshaus Bielefeld, weil wir hier schon während der Schwangerschaft und Geburt unserer Tochter so wunderbar unterstützt wurden.

So hatten wir auch in dieser unkomplizierten Schwangerschaft regelmäßige Termine abwechselnd bei allen Hebammen. Ich war sehr zuversichtlich, dass alles wieder recht entspannt laufen würde, weil wir ja durch die Geburt unserer Tochter wussten, was auf uns zukommt. Allerdings sagt man ja auch, dass jede Geburt einzigartig ist. Und das kann ich inzwischen nur bestätigen…

Ende September hatten wir dann wieder einen Vorsorgetermin, weil die Schwangerschaft zwei Tage über den ET ging. Bei der Untersuchung erzählte ich Kathi, dass ich seit dem Morgen leichte Wehen hatte und ein Gefühl, als wenn es bald losgehen könnte. Kathi sagte, dass das ein gutes Zeichen ist und es durchaus sein könnte, dass wir uns abends wiedersehen werden.

Nach dem Termin sind meine Tochter und ich bei Sonnenschein und einem leckeren Eis in der Altstadt spazieren gegangen, was im Nachhinein besonders schön war, weil es das letzte Mal war, dass meine Tochter und ich „nur zu zweit“ unterwegs waren. Am Nachmittag zu Hause wurden die Wehen immer deutlicher und ich war froh, als meine Tochter um 20 Uhr eingeschlafen war und ich die Wehen in Ruhe auf dem Sofa veratmen konnte. Nun hatten Simon und ich auch endlich Zeit in Ruhe die Abstände zwischen den Wehen zu messen – nur noch 5 Minuten…deswegen rief ich die erste Hebamme an und Jana sagte mir, dass wir noch etwas warten könnten, uns in Ruhe fertigmachen und dann zum Geburtshaus aufbrechen könnten. Daraufhin riefen wir bei Oma an, damit sie zu uns nach Hause kommt, um auf unsere Tochter aufzupassen, während wir im Geburtshaus sind. Als Oma da war, machten wir uns frisch, um bald loszufahren, wir hatten schließlich 40 Minuten Fahrt vor uns.

Ich hatte das Gefühl, dass die Wehen wieder schwächer werden und alles letztlich doch noch länger dauern würde, weshalb ich es ruhig anging. Simon jedoch war unruhig und wollte unbedingt losfahren. So fuhren wir dann los, obwohl ich dachte, dann müssen wir halt noch länger im Geburtshaus warten…Doch es kam anders…Auf der Fahrt wurden die Abstände zwischen den Wehen sehr schnell immer kürzer. Wir wurden beide unruhig, weil wir merkten, die Geburt würde nicht mehr lange dauern. Als ich dann noch merkte, dass das Köpfchen vom Baby deutlich nach unten drückt, war es mit der Ruhe endgültig vorbei. Ich sagte: „Simon fahr, das Baby kommt!“. Endlich fuhren wir von der Autobahn runter, was bedeutete noch 15 Minuten bis zum Geburtshaus. Dann merkte ich, dass meine Hose plötzlich klitschnass war und rief: „Die Fruchtblase ist aufgegangen, schnell das Baby kommt!“. Ich war geradezu panisch, weil ich der festen Überzeugung war, wir müssten gleich anhalten und das Baby alleine im Auto entbinden. Ich griff zum Handy und rief die erste Hebamme an, um ihr zu sagen, wie weit die Geburt fortgeschritten war. Jana fragte ganz ruhig: „Wo seid ihr jetzt?“, „Noch zehn Minuten bis zum Geburtshaus.“, „Das schafft ihr, ich warte hier auf euch!“. Ich hoffte so, dass Jana recht behalten würde.

Das tat sie, zehn Minuten später steuerten wir auf das Geburtshaus zu. Jana stand draußen und winkte uns auf einen Parkplatz. Sie öffnete mir die Autotür und wir liefen gemeinsam ins Geburtshaus. Dort hatte Jana alles vorbereitet, sodass ich mich ausziehen konnte und auf den Knien vor dem schönen Himmelbett zur Ruhe kam. Ruhig wurde ich tatsächlich, weil ich wusste, jetzt kann das Baby kommen. Und so war es auch. Simon saß neben mir. Jana war da und Kathi kam als zweite Hebamme dazu. Vier oder fünf Wehen später wurde Aaron Maximilian geboren. Nach 13 Minuten im Geburtshaus. Wir waren überglücklich.

Wie bei unserer ersten Tochter konnten wir nach der Geburt zu dritt im Bett kuscheln und die Zeit nach der Geburt genießen. Jana und Kathi versorgten mich, kümmerten sich um Aaron, erledigten die Formalien und bereiteten uns ein wunderbar stärkendes Frühstück. Um vier Uhr morgens konnten wir dann schon wieder nach Hause aufbrechen. Dort angekommen weckten wir Oma, erzählten ihr von der aufregenden Geburt und legten uns dann zu unserer Tochter ins Bett. Als wir am Morgen wieder aufwachten, hatte unsere Tochter gar nicht gemerkt, dass wir weg waren. Ich sagte zu ihr: „Schau mal, wer da zwischen uns liegt!“. Unsere Tochter machte große Augen: „Das Baby ist da!“.

In den nächsten Tagen genossen wir zu viert das Wochenbett. Wir sind immer noch überglücklich, dass wir auch mit Aaron eine so phantastische Geburt hatten. Die Geburten unserer Kinder waren die schönsten und wichtigsten Erlebnisse in unserem Leben und wir sind dankbar, dass das Team vom Geburtshaus Bielefeld zu einem großen Teil dazu beigetragen hat!

Kleines Ü-Ei

Kleines ü-Ei

Frühjahr 2018 1. Schwangerschaft  es stand fest, die Maus soll im Geburtshaus zur Welt kommen. Leider hatte die Maus einen anderen Plan und ließ sich nicht aus der Beckenendlage rausbringen. Also kam sie Spontan im Franziskus.

Dezember 2019 ein positiver Schwangerschaftstest und mich sofort im Geburtshaus angemeldet. Alle meine Freunde hielten mich verrückt, denn wir waren in der Zwischenzeit ungezogen und hatten eine Anfahrt von 108km. In der 20.Woche bei Ultraschall wurde das Geschlecht bestimmt – zu 90% ein Mädchen.  Einige Wochen später, 38+3 Kontrolltermin beim Frauenarzt im Ultraschall unter den ersten Wehen, fragte der Frauenarzt: „Welches Geschlecht hatte ich Ihnen nochmal gesagt?“ „Mädchen“ „Das würde ich noch mal überdenken, egal wie lange ich schalle, es ist definitiv kein Mädchen!“

Dann ging es wieder nach Hause, die Große und die Hunde mussten noch raus, also erst mal  eine Runde spazieren gehen und auf Stärkere Wehen warten. Blieben mehr oder weniger regelmäßig, nicht schmerzhaft mit Druck nach unten. Abends noch fix nach einem Jungennamen geguckt und die Tasche gepackt. Nachts ab 3.00Uhr regelmäßige Wehen mit 5 Minuten Abstand, werden unter der Dusche stärker. Die Große steht auf, keine Spur mehr von Wehen. Gegen 10.00 Uhr Rücksprache mit der 1.Hebamme Johanna und einer  befreundeten fünffachen Mutter – erst Spazieren, die Große zur Oma bringen, dann in die Nähe kommen. Immer noch keine Wehen, beim Spaziergang allerdings ein immer stärker werdendes Ziehen. Gegen 14.00 Uhr Untersuchung durch Johanna – „wir warten noch mal auf Richtige Wehen“. Weiter geht´s zur Verwandtschaft, Tee trinken, Spazieren, power napping auf  dem Sofa. Der Schrittzähler sagt inzwischen 15000 Schritte bei ca. 10km und von Wehen immer noch keine Spur. Gegen 19.00 Uhr Abendessen, Spagetti Bolognese. Scheinbar doch Fehlalarm, also Gästebett aufbauen, noch einen Geburtsvorbereitungstee trinken und gegen 21.00 ins Bett kuscheln. 21.45 Uhr wollte gerade schlafen doch 21.50-21.57 Uhr aus dem nichts sieben ordentliche Wehen, also raus aus dem Bett, da kam mir mein Mann entgegen mit ordentlicher Bettschwere in den Augen. 22.00 Uhr 1.Hebamme angerufen, inzwischen Marisa und in 20 Minuten am Geburtshaus verabredet.  Dort wurden wir herzlich von Marisa und Alex in Empfang genommen. Zum Ankommen ging es erst einmal in die Badewanne, zunächst waren die Wehen wieder unregelmäßig, mit zunehmender Entspannung regelmäßig. 23.46 Uhr Untersuchung von Alex, Muttermund (MM) bei 2cm. „Na toll, das kann ja noch ewig dauern!“ war mein Gedanke. Nun folgt ein Wechsel aus im Vierfüßler Stand über dem Pezzi-Ball hängen und Pipi machen. Gefühlt fünf Minuten später, ca.0.50Uhr, nach 5-6 wirklich fiesen Wehen, muss ich pressen. Total perplex, wie schnell es doch auf einmal geht. 0.59 Uhr MM vollständig, mit meiner Zustimmung, wird die Fruchtblase durch die Hebamme geöffnet. 1.08Uhr können, wir den kleinen MANN in die Arme schließen. Nun wurde gekuschelt, der Papierkram erledigt, die Dammverletzung versorgt, der Kleine untersucht, es gab eine kleine Stärkung für uns und um 4.00 Uhr saßen wir zu dritt im Auto auf dem Weg nach Hause.

Es war eine schöne schmerzarme Geburt, immer gerne 😉 Vielen Dank an das tolle Team!

Freitag der 13.!

Freitag, der 13. wurde unser Glückstag !

 

Vorgeschichte:

Unser Sohn Marean hat in einem Bielefelder Krankenhaus im Jahr 2017 das Licht der Welt erblickt. Vom Geburtshaus hatte ich damals gehört, dachte allerdings es sei eine Einrichtung für privat Versicherte und habe mich nicht weiter damit auseinander gesetzt. Andere haben ja auch schöne Geburten im Krankenhaus und letztendlich hat man dort das, was man eventuell benötigt. Die Geburt wurde dann an ET+10 eingeleitet und knapp 48h später war der Kleine dann da. Ich habe wohl alles bekommen was an Schmerzmitteln verfügbar war. Wie naiv ich an diese 1. Geburt rangegangen bin war ich erst jetzt. Die Betreuung war nicht sehr gut und die Geburt war nicht komplikationsfrei.

 

  1. Geburt – nicht 100% chronologisch richtig:

Als ich am 29.02.2020 durch einen Schwangerschaftstest von meiner 2. Schwangerschaft erfuhr war plötzlich die 1. Geburtserfahrung sehr präsent und zwar nicht positiv. Ich wollte nicht wieder ins Krankenhaus, eine Hausgeburt traute ich mir aber auch nicht zu. Also meldete ich mich im Geburtshaus. Noch vor der Schwangerschaft hatte ich mich interessenhalber informiert und erfahren, dass die Geburtskosten ganz normal über die Krankenkasse abgerechnet werden können. Leider hatte ich telefonisch mehrfach kein Glück und habe dann erst eine Nachricht auf dem AB hinterlassen und zwei Emails geschickt. Auf die zweite Email bekam ich die Rückmeldung, dass kein Platz sei. Ich war traurig, weil ich mich, meiner Meinung nach, früh genug gemeldet hatte und habe dann das Kapitel Geburtshaus abgehakt. Also besorgte ich mir eine Vor- und Nachsorgehebamme – auch hier war ich so frisch schwanger schon spät dran und hatte Glück. Am 22.04.2020 saß ich gerade im Auto und hatte das 1. Screening hinter mir, da klingelte mein Handy. Das Gespräch war etwas kompliziert, da ich so sprachlos war und dachte ich verstehe die Dame am Telefon falsch. Ich war mit meinen Gedanken ganz woanders. Mir wurde mitgeteilt, dass ich einen Platz habe, wenn ich denn noch möchte. Irgendwie schien mit meiner AB-Nachricht und ersten Email was nicht geklappt zu haben und ich sagte JA – erstmal zu einem Kennenlern-Gespräch mit Kathi (im Mai). Ich war bei diesem Termin so begeistert und habe zugesagt. Den Vertrag mit der Hebamme habe ich aufgelöst und wollte Vor- und Nachsorge sowie die Geburt im Geburtshaus. Ehrlich gesagt habe ich ein bisschen gehadert wegen der Ruf-Pauschale. Nicht, weil sie nicht gerechtfertigt ist, sondern weil das Geld ja irgendwo herkommen muss. Wir haben aber eine Lösung gefunden und ich bin soooo froh drum. Ich hatte also eine wunderbare Schwangerschaft und habe mich auf jeden Termin im Geburtshaus gefreut, ich wollte jede Hebamme so gut wie möglich kennenlernen. Beim Frauenarzt war ich nur viermal. Unser errechneter Termin war der 10.11.2020. Nach der Schwangerschaft mit meinem Sohn habe ich nicht mit einer früheren Geburt gerechnet. Am 10.11.2020 war ich dann, auf Wunsch vom Geburtshaus, beim Frauenarzt. Hier war auch das 1. CTG und ich hatte ganz vergessen, wie nervig das ist. Es war alles unauffällig und deutete nicht auf eine zeitnahe Geburt hin. Damit habe ich schon gerechnet und mit dem Geburtshaus einen Termin für den 12.11.2020 ausgemacht (bei Alex). Als ich ankam fiel mir als erstes die Geburtstafel auf – die letzten beiden Geburten waren am 08.11.2020. Mein Kommentar :“Oh – es wird Zeit. Ihr sitzt ja schon seit 4 Tagen auf dem Trockenen“ und einen Tag später war Freitag der 13. – vielleicht sollte das ja unser Tag werden. Zu der Vorsorge bei Alex und der Hebammenschülerin Kira gab es auch wieder ein CTG und ich hatte noch nie ein  so angenehmes CTG. Ich hätte stundenlang da liegen können. Ich durfte mir eine Position aussuchen und sowohl Alex als auch Kira waren durchgehend bei mir. Wir haben über Gott und die Welt geredet – es war für mich wie eine Verabredung unter Freundinnen. Da ich Alex an diesem Tag als einzige der Hebammen das zweite mal zur Vorsorge hatte wünschte ich mir, dass sie meine Geburt begleiten würde. Die Vorsorge war aufjedenfall in Ordnung und Alex gab mir ein Uterus-Öl mit. Ich sollte meinen Bauch damit massieren und vielleicht würde das ja was bewirken. Ebenso bekam ich einen Termin bei Kathi am Samstag. Dann würde ich sie auch nochmal näher kennenlernen, denn das Kennenlern-Gespräch war bisher der einzige Termin bei ihr gewesen. Alex sagte dazu :“ Wie interessant, so schließt sich der Kreis“. Und das sollte sich bewahrheiten. Der restliche Tag verging. Abends bin ich in die Wanne und habe mir anschließend meinen Mann geschnappt und ihn erstmal in Kenntnis gesetzt, dass seine Prostaglandine die Geburt anstoßen könnten 😉 Gegen 23 Uhr bin ich dann schlafen gegangen und um 01.45 Uhr wurde unser Sohn wach und rief nach mir. Ich bin auf Toilette gegangen und habe mich dann zu ihm gelegt. Als er wieder schlief – etwa 15 Minuten später – bin ich aufgestanden und plötzlich war meine Unterhose feucht. Ich bin auf Toilette und habe weiße Schlieren gesehen, mein Mann dachte sich nichts dabei und ist ins Bett. Er hatte die Zeit ohne 2. Kind genutzt um nochmal ordentlich zu zocken bis fast 2 Uhr – er würde das noch bereuen.. Ich habe dann im Badezimmer nochmal etwas Feuchtigkeit verloren und in der Küche dann nochmal und mir war klar – die Fruchtblase ist zumindest gerissen. Plötzlich war ich furchtbar aufgeregt – meine 2. Geburt ging tatsächlich ganz natürlich ohne Einleitung los. Ich habe dann meinen Mann in Kenntnis gesetzt, der weniger begeistert war. Und nun stießen auch unsere Vorstellungen der Geburt gegeneinander. Ich wollte ins Bett, schlafen und abwarten. Er dachte wir fahren nun ins Geburtshaus und das Kind ist in ein paar Stunden da. Ich habe mich durchgesetzt. Schlafen hat leider nicht geklappt denn ich hatte richtig dolles Herzklopfen und war extrem nervös – es war allerdings eine absolut positive Vorfreude. Ich habe mich im Vorfeld mit der Methode „Die friedliche Geburt“ von Kristin Graf vorbereitet und versuchte die Audiodateien zu nutzen. Ganz reingefunden habe ich während der ganzen Geburt nicht. Die Wehen waren ok und sehr unregelmäßig. Statt einem Tag Kita-Urlaub für meinen Sohn und Kekse backen für meine Kollegen am Freitag ging das Kind also in die Kita und meiner Chefin habe ich abgesagt. Ich habe in Ruhe gefrühstückt und gegen 10 Uhr Alex angerufen, die Bereitschaft hatte. Erstmal hat sie sich bedankt, dass ich ruhig geblieben bin und nicht direkt nachts angerufen habe. Ich habe mich viel informiert im Vorfeld und hatte einen gewissen roten Faden für die Geburt, der mir, trotz Geburtsvorbereitungskurs, bei der 1. Geburt gefehlt hatte. Ich ging nach dem Telefonat spazieren und dann in die Wanne. Die Wehen waren nicht nennenswert und gegen 14 Uhr waren mein Mann und ich im Geburtshaus. Meine Mama war zuhause um das Kind von der Kita abzuholen und den Tag zu betreuen. Das CTG war recht schwach und Alex hat mir das Rezept für einen Rizinuscocktail mitgegeben. Zuhause habe ich dann das erste Drittel getrunken und bin ins Bett. Noch keine Wirkung. Nach dem zweiten Drittel ging ich in die Wanne. Nach ca. 1 Stunde rumorte es im Bauch und ich habe eine geraume Zeit auf der Toilette verbracht. Das letzte Drittel konnte ich nicht direkt trinken, weil ich mich geekelt habe und die Wehen wurden mittlerweile deutlicher. Nach dem letzten Schluck bin ich ins Schlafzimmer um etwas aktiv zu sein. Spazieren gehen war wegen dem laufenden Fruchtwasser unangenehm und so habe ich Yoga gemacht. Ab 18 Uhr bzw. dem letzten Glas Rizinuscocktail wurden die Wehen stets deutlicher, aber noch nicht so richtig regelmäßig.  Gegen 18.40 Uhr rief Alex an und ich setzte sie in Kenntnis wie der Stand ist. Sie sagte, dass sie um 20 Uhr die Bereitschaft an Kathi abgibt. Gegen 21 Uhr hatte ich das Bedürfnis mit einer Hebamme zu sprechen. Mittlerweile bekam ich etwas Angst. Das 24h-Fenster wegen gerissener Fruchtblasse schloss sich langsam und ich wollte unter keinen Umständen ins Krankenhaus. Während dem Telefonat mit Kathi von etwa 5 Minuten musste ich zwei deutliche Wehen veratmen – ich habe versucht mir nichts anmerken zu lassen. Ich wollte noch Tipps von Kathi. Sie sagte ich soll einen Chai-Latte trinken mit extra Zimt, Ingwer und dem UT-Öl. Ich verrate vorab – dieses Getränk, liebevoll von meinem Mann zubereitet, habe ich am nächsten Tag weggekippt 😉 Ebenso sagte Kathi, dass die Wehen NOCH deutlicher werden und ich auch das tönen anfange. Dann könnten wir nochmal anrufen. Ich musste kurz schmunzeln- als ob ich tönen würde. Erstens ist das peinlich und zweitens war mein Sohn im Schlafzimmer am schlafen und woanders wollte ich nicht sein. Naja, nicht lange danach dachte ich, ich könnte das tönen ja mal probieren. Nach einigen Wehen zum testen (mein Sohn wurde nicht davon wach und es tat wirklich gut !) gab ich mich dem Tönen und sonstigen Geräuschen hin. Ich verbrachte die Zeit zwischen Wehen veratmen und auf Toilette gehen. Meine Mama und Mann versuchten zu schlafen. Mein Mann erzählte mir hinterher, dass er schon wesentlich früher ins Geburtshaus gefahren wäre, weil ich mich SEHR nach Geburt anhörte. Aber ich fühlte mich wohl wie es war und ging immer wieder tapfer zurück ins Bett. Irgendwann wurden die Wehen dann schmerzhaft und ich wusste nicht, wie ich sie am besten aushalten sollte. Ich fand einfach keine angenehme Position. Und trotzdem wollte ich – ganz Dickkopf – noch nicht ins Geburtshaus. Zu groß die Angst vor einer ernüchternden Aussage, dass es noch dauern würde, weil der Muttermund noch nicht so weit geöffnet ist. Gegen 23 Uhr rief dann mein Mann auf meinen Wunsch hin im Geburtshaus an. Er sollte mal nachfragen und sagen wie es mir gehen würde. Er machte darauf kurzerhand ein „Wir fahren jetzt los“. Mittlerweile hatte ich ziemlich Angst vor der Fahrt von Senne zum Geburtshaus. Es dauerte noch bis wir losfuhren und forderte fast eine Ehekrise, da ich noch Schuhe, Jacke etc. anziehen wollte und mich währenddessen einige Wehen überrollt haben. Auf dem Beifahrersitz durchfuhr es mich wie eine Tarantel – so würde ich die Fahrt keinesfalls aushalten. Ich musste erstmal eine Wehe auf allen vieren, auf dem regennassen Parkplatz vertönen – und zwar überhaupt nicht leise. Dann sind wir losgefahren – ich kniend auf der Rückbank mit dem Oberkörper im Kindersitz meines Sohnes. Die Fahrt war rasant – wir haben deutlich unter 10 Minuten gebraucht und für meinen Mann war es wohl sehr geräuschvoll. Ich habe versucht mich zusammen zu reißen, an der Kunsthalle musste ich dann aber alles raus lassen und mein Mann bekam wohl Panik. Am Geburtshaus bin ich wie benommen ausgestiegen und sagte „Ich komme klar“, er suchte dann einen Parkplatz. Ich habe es bis zur Einfahrt geschafft und veratmete die nächste Wehe auch wieder sehr laut. Die Nachbarn haben sich bestimmt gefreut – nicht. Dann habe ich es so gerade zur Klingel geschafft und Panik – warum macht denn niemand auf? – als die nächste Wehe kam. Also Treppe runter und irgendwo hingekniet zum veratmen. Dann kam mein Mann, der mich so gerade erahnen konnte und fluchte, wann denn die Hebamme da sein würde (hat er mir hinterher erzählt). Er wollte gerade klingeln als Kathi öffnete – sie hatte mein Klingeln nicht gehört. Sie wollte Kerzen im Flur anzünden und hat mich dann gehört. Sie erschien mir wie ein Engel, mit ihrer wahnsinnig sanften Art und Stimme – ich habe mich wie im Himmel gefühlt. Ich sagte „Ich brauche Hilfe“ und im Hausflur fragte ich ängstlich was sei, wenn der Muttermund noch nicht weit genug sei. Was genau Kathi so sagte weiß ich nicht mehr, wo mein Mann war auch nicht und ich hatte einfach Angst vor der nächsten Wehe und wie ich das noch Stunden aushalten soll. Ich glaube direkt nach der Tür fing ich mit ausziehen an, mir war super heiß. In meiner Erinnerung habe ich überall meine Klamotten verteilt, wann ich letztendlich nackt war weiß ich nicht. Ich habe mich auch nicht geschämt oder so. Habe mich wie zuhause und im Kreis der Familie gefühlt. Kathi wunderte sich, warum ich erst ins Vorsorgezimmer gegangen bin. Mich überkam eine Wehe und das Bett war der erstbeste Platz zum veratmen und der nächste Halt war das Badezimmer. Das war auch der Moment, der mir am meisten Angst machte. Ich setzte mich auf die Toilette und hatte plötzlich Panik. Ich bekam keine Luft und hatte einfach richtig heftige reinste Panik. Kathi hat mich irgendwie runter geholt und beruhigt. Sie sagte auch unter anderem, ich solle mitsschieben, wenn ich wolle. Mein Kopf war noch so intakt, dass ich mir dachte „Will sie nicht erstmal wissen, wie weit der Muttermund geöffnet ist? Was ist wenn ich schiebe und der Muttermund erst auf 6 oder 7 cm geöffnet ist?“ Im Nachhinein habe ich begriffen, dass Kathi sehr genau wusste, dass die Geburt kurz bevor stand. Irgendwie fiel das Wort „Wanne“ und ich wusste nicht, ob ich es darein schaffe und hatte Angst, dass mir das nicht hilft gegen die Schmerzen. Ich habe interessanterweise in diesem Moment nicht an Schmerzmittel gedacht. Ein ausschlaggebender Gedanke zuhause, dass mein Mann im Geburtshaus anrufen sollte, war, dass mir vielleicht was homoöpathisches helfen könnte – im Geburtshaus habe ich gar nicht mehr daran gedacht. Kathi fand jedenfalls die richtigen Worte und ich beruhigte mich und dann landete ich auch in der Wanne. Kathi fragte mich, ob sie mich untersuchen durfte und stellte, wundersamerweise für mich, einen vollständig geöffneten Muttermund fest. Ich drückte und war sehr laut und plötzlich wurde mich schwindelig. Kathi sagte ich könne mich aufrecht setzen aber da durchfuhr mich ein stechender Schmerz. Wieder angelehnt ging es und ich drückte weiter. Irgendwann saß der Kopf so schmerzhaft für mich, dass ich ohne Wehe weiter schob. Ich wollte den Kopf endlich raus haben. Es brannte und dann war der Kopf draussen. Im Gegensatz zu meiner 1. Geburt traute ich mich den Kopf zu ertasten und das war ein sehr schöner Moment. Dann irgendwann schob ich weiter und der Körper kam. Irgendwie bekam ich diesen Moment nicht mit, ich war irgendwo ganz tief in mir. Die ganze Austreibungsphase war sehr laut, ich hätte niemals gedacht, dass ich mich so hingeben könnte. Kathi hatte das Baby in den Händen und idiotischerweise wollte ich, dass mein Mann mir das Kind gibt. Keine Ahnung warum. Hinterher sagte Kathi, dass sie den Kopf beim schieben festhalten musste, weil das Baby sonst wahrscheinlich an die Wanne geprescht wäre. Dann war es aufjedenfall geschafft – ich erfuhr, dass wir einen zweiten Sohn hatten und gerade mal vor 15 Minuten im Geburtshaus angekommen waren und noch Freitag, der 13. war. Und Alex kam leicht verspätet als 2. Hebamme dazu. Wir wurden ins Bett verfrachtet, und ich bekam einen Zugang, Wegen einer  komplizierten Plazenta-Geburt beim 1. Kind wollten wir kein Risiko eingehen und frühzeitig nachhelfen. Alex spritzte mir Oxytocin und nach wenigen Minuten (20 Minuten nach der Geburt) kam die Plazenta völlig problemlos und vollständig. Mein Sohn war noch mit ihr verbunden – irgendwie habe ich das als sehr schön empfunden. Geplant war das nicht. Ebenso hat Kathi sehr sanft einen Dammriss 2. Grades genäht. Den habe ich mir wohl selbst zu verdanken …

Wir konnten entspannt unseren Sohn kennenlernen und kuscheln, ich wurde mit Essen versorgt (mein Mann war traurig, dass wir keine Pizza bestellen konnten) und waren dann gegen 3 Uhr zuhause. Mein Mann hatte wegen extremer Müdigkeit um eine frühzeitige „Entlassung“ gebeten. Ich wäre gerne noch Stunden da geblieben. Alex und Kathi waren so dezent und nahezu unsichtbar und gleichzeitig sehr umsorgend und total präsent. Ich denke so gerne an alles zurück. Diese unglaublich schöne Geburt hat die unschönen Erinnerungen der 1. Geburt vollkommen geheilt und ich bin dankbar.

 

TARIAN, 13.11.2020 um 23.46 Uhr

53cm lang, 37,5cm Kopfumfang, 4280g

Jana – da hast du bei deiner Vorsorge am 28.10.2020 doch ziemlich richtig gelegen mit geschätzten 3800g 🙂

 

Danke, an jeden Hebamme im Geburtshaus. Die Vorsorgen waren immer schön und entspannt.

Und ein riesiges Danke von Herzen an Kathi und Alex. Ihr beide seid entspannt gewesen, während mir diese 24h-Grenze im Kopf war und habt mir Optimismus vermittelt, dass es schon hinhaut.

Kathi – du hast mir während der Geburt wirklich sehr geholfen, als ich dachte, ich schaffe es nicht. Du hast eine wundervolle Art, die mir wie ein Segen vorgekommen ist. Du warst genau die richtige Hebamme für mich, auch wenn ich dich gar nicht richtig kennenlernen konnte und du die 1. Hebamme warst, die ich kennengelernt habe und dementsprechend viel Zeit zurücklag. Es hat mich auch gefreut, dass du einige Nachsorge-Termine bei mir hattest.

Alex – Danke an dich und Kira für die entspannte letzte Vorsorge. Du hast mich ganz lieb, wie eine Mama, nach der Geburt umsorgt und ich freue mich sehr, dass du als 2. Hebamme noch dazu gekommen bist.

Und Danke auch an Lisa, die mir nun, wenn auch nicht mehr häufig, für die Nachsorge zur Seite steht. Es ist immer schön, wenn du da bist.

 

Alles Gute für euer gesamtes Team

von Saskia, Thomas, Marean und Tarian !